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Dieses Produkt ist die zentrale Antriebskomponente in angetriebenen Rollenfördersystemen. Dabei handelt es sich um ein Funktionsmodul, das ein Stahlkettenrad hochfest und hochpräzise mit dem Wellenende einer Förderrolle verbindet. Seine Kernfunktion besteht darin, die von der Antriebskette übertragene Kraft effizient und zuverlässig in die Rotationsbewegung der Walze umzuwandeln und so das Förderband anzutreiben oder Materialien direkt voranzutreiben.
Durch den Einsatz eines Stahlkettenrad- und Rohrschweißverfahrens können Rollen jetzt mehr Drehmoment übertragen und Paletten mit schweren Lasten transportieren. Eine Präzisionskugellagereinheit kann mehr Gewicht tragen als eine Polymerlagereinheit, da sie in einem Stahlgehäuse fest und robust durch Stöße befestigt ist.
| Rohraußendurchmesser | Rohrdicke | Wellendurchmesser | Kettenradmodell | Material | Oberflächenbehandlung |
| Φ38 | 1,2/1,5/2,0 | Φ12/Φ15 | 06B/08B | #45 Stahl, SS304 | Aushärtung, Oxidation |
| Φ50 | 1,2/1,5/2,0 | Φ12/Φ15 | 06B/08B | #45 Stahl, SS304 | Aushärtung, Oxidation |
| Φ60 | 1,5/2,0/2,5/3,0 | Φ12/Φ15/Φ20 | 08B | #45 Stahl, SS304 | Aushärtung, Oxidation |
| Φ76 | 2,0/2,5/3,0/3,5 | Φ12/Φ15/Φ20/Φ25 | 08B/10A | #45 Stahl, SS304 | Aushärtung, Oxidation |
| Φ89 | 3,0/3,5/4,0 | Φ12/Φ15/Φ20/Φ25 | 10A | #45 Stahl, SS304 | Aushärtung, Oxidation |
Hinweise: Es ist eine einreihige oder zweireihige Kettenradbaugruppe erhältlich.
Bei dieser Baugruppe handelt es sich um eine standardisierte oder kundenspezifische Verbindungseinheit, die speziell für industrielle Förderanwendungen entwickelt wurde. Zu seiner typischen Struktur gehören:
Stahlkettenrad: Die charakteristische Kernkomponente der Baugruppe. Es wird typischerweise aus hochwertigem Kohlenstoffstahl oder legiertem Stahl (z. B. 45#-Stahl, 40Cr) durch Schmieden und Bearbeiten hergestellt. Das Zahnprofil wird präzise berechnet (z. B. gemäß ANSI- oder ISO-Standards) und einer Wärmebehandlung (Abschrecken und Anlassen) unterzogen, wodurch die Zahnoberfläche eine hohe Härte (HRC 40–55) und eine hervorragende Verschleiß- und Schlagfestigkeit erhält.
Rollenanschlussende: Abhängig von der Ausführung des Rollenwellenendes umfassen die wichtigsten Verbindungsmethoden:
Schlüsselverbindung: Die traditionellste und zuverlässigste Methode. In die Kettenradnabe ist eine Keilnut eingearbeitet, und das Drehmoment wird über eine Parallel- oder Scheibenfeder übertragen, die in eine entsprechende Keilnut auf der Rollenwelle eingreift. Zur zusätzlichen axialen Fixierung werden häufig Stellschrauben eingesetzt.
Taper-Lock-Verbindung (Buchse): Eine modernere, schlüssellose Verbindungsmethode. Die Kettenradnabe hat eine konische Bohrung, die zu einer elastischen Doppelkonusbuchse passt. Durch das Anziehen hochfester Schrauben dehnt sich die Buchse radial aus, wodurch eine enorme Haftreibung zwischen der Kettenradnabe und der Rollenwelle entsteht. Dadurch wird eine drehmomentstarke, hochkonzentrische und spielfreie Verbindung erreicht und geringe Bearbeitungstoleranzen können ausgeglichen werden.
Flanschverbindung: Für Hochleistungsanwendungen kann das Kettenrad direkt auf einen Antriebsflansch geschraubt werden, der an der Endfläche der Walze angeschweißt ist.
Integriertes Design: Bei einigen Designs ist das Kettenrad in das Lagergehäuse, die Dichtungsstruktur oder sogar eine komplette Rollenendkappe integriert, wodurch eine einfacher installierbare und wartungsfreundlichere „Antriebsendbaugruppe“ entsteht.
Effiziente Kraftübertragung: Das Stahlkettenrad greift eng in die Antriebskette (z. B. Rollenkette) ein und sorgt so für eine hohe Übertragungseffizienz und minimalen Energieverlust.
Hohe Belastbarkeit und Zuverlässigkeit: Das Stahlmaterial und der Wärmebehandlungsprozess stellen sicher, dass die Baugruppe den Stoßbelastungen und ständigen Wechselbelastungen standhält, die durch System-Start-Stopp-Zyklen und Lastschwankungen verursacht werden. Seine Zuverlässigkeit ist der von Kettenrädern aus Kunststoff oder Gusseisen weit überlegen.
Präzise Synchronisierung: Präzise Zahnprofilbearbeitung und robuste Verbindungsmethoden garantieren die Synchronisierung zwischen mehreren Rollen, was entscheidend ist, um eine Fehlausrichtung des Materials zu verhindern und einen reibungslosen Betrieb der Förderlinie sicherzustellen.
Starke Anpassungsfähigkeit an die Umwelt: Die Stahlkomponenten verfügen in der Regel über Korrosionsschutzbehandlungen (Verzinken, Schwärzen, Lackieren), wodurch sie den üblichen Umwelteinflüssen in der Fabrik wie Staub, Feuchtigkeit und leichten Korrosionsbedingungen standhalten können.
Lange Lebensdauer und einfache Wartung: Die hervorragende Verschleißfestigkeit verlängert den Austauschzyklus erheblich. Der modulare Aufbau ermöglicht den Austausch nur des Kettenrads selbst, wenn es abgenutzt ist, ohne dass die gesamte Walze ausgetauscht werden muss.
Diese Baugruppe ist ein grundlegender Bestandteil aller Fördergeräte mit Kettenantrieb und wird häufig verwendet in:
Angetriebene Rollenbahnen: Für den Transport von Paletten, Containern und schweren Paketen.
Platten-/Topkettenförderer: Als Kettenradbaugruppe am Antriebswellenende.
Hängekettenfördersysteme: Als Antriebskettenradbaugruppe für die Kette.
Fördergeräte für Land- und Baumaschinen: Beispielsweise interne Fördermechanismen in Erntemaschinen und Baggern.
Verpackungs- und Sortierlinien: Abschnitte, die stabile, zuverlässige und geschwindigkeitsregulierbare Antriebe erfordern.
Zuverlässige Kraftübertragung: Stahlmaterial und Verstärkungsprozesse sorgen für absolute Zuverlässigkeit bei der Kraftübertragung.
Hohe Tragfähigkeit: Geeignet für den industriellen Dauerbetrieb mit mittlerer bis hoher Beanspruchung.
Präzise Synchronisierung: Gewährleistet den synchronisierten Betrieb mehrerer Antriebspunkte auf der Förderstrecke.
Lange Haltbarkeit: Das hochverschleißfeste Design reduziert die Wartungskosten über den gesamten Lebenszyklus.
Flexible Kompatibilität: Kann basierend auf Rollenwellendurchmesser, Kettengröße (z. B. 08B, 10A, 12A) und Anzahl der Zähne flexibel ausgewählt und angepasst werden.
Bei der Auswahl muss auf die Förderrolle und das Antriebssystem abgestimmt werden. Zu den wichtigsten Parametern gehören:
Kettenradparameter: Kettengröße (bestimmt die Teilung), Anzahl der Zähne (beeinflusst das Geschwindigkeitsverhältnis und die Glätte des Eingriffs), Modell (einsträngig/zweisträngig/hochbelastbar).
Verbindungsparameter: Bohrungsdurchmesser (muss mit dem Rollenwellendurchmesser übereinstimmen), Keilnutabmessungen oder Buchsenspezifikation.
Leistungsparameter: Zulässiges Drehmoment, anwendbarer Geschwindigkeitsbereich.
Installationsanforderungen: Stellen Sie sicher, dass das Kettenrad und die Rollenwelle richtig ausgerichtet sind. Ziehen Sie alle Befestigungselemente (Schlüssel, Buchsenbolzen, Stellschrauben) mit dem vorgeschriebenen Drehmoment an. Stellen Sie sicher, dass die Zähne des Kettenrads und der Antriebskette in derselben Ebene liegen, um ein „Kettenklettern“ oder ungewöhnlichen Verschleiß zu verhindern.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Förderrollen-Stahlkettenradbaugruppe das „Kraftgelenk“ im industriellen Förderbereich ist. Es handelt sich um eine technische Integration eines Standard-Getrieberitzels mit einer Rollenwelle. Mit seinen robusten, langlebigen und zuverlässigen Eigenschaften ist es eine unverzichtbare mechanische Schlüsselkomponente, die den kontinuierlichen und effizienten Betrieb verschiedener Produktions- und Logistiklinien gewährleistet.