Ein kurvengetriebener Rollenförderer mit einem einzigen Kettenrad ist das wesentliche Gerät in einem Fördersystem, das es Ihnen ermöglicht, die Förderrichtung abzuwinkeln. Kegelrollen werden typischerweise bei Kurvenrollenbahnen eingesetzt. Gilt für die Lieferung aller Arten von Waren in Kartons, Säcken und Paletten. Schüttgut, Kleinteile oder unregelmäßige Artikel müssen auf Paletten oder in Wendekartons geliefert werden. Alle Rollen werden von einer Ringkette angetrieben, die Kette läuft in einer speziell angefertigten Führungsschiene, der Motor ist in der Mitte montiert, sie zeichnet sich durch große Förderkapazität, leichten und schnellen Lauf, Staueffekt und geringe Geräuschentwicklung usw. aus.
Es handelt sich um eine spezifische Konstruktion, die sich von „Geradstreckenförderern“ und Systemen mit „Doppelkettenradantrieb“ unterscheidet.
Modell-Nr. -Innenbreite der Zahnstange (B) -Höhe der Zahnstange (H) -Wenderadius (R) -Wendewinkel (°)
Bestell-Nr. Beispiel (Einheit mm): CR210-800-700-900-90
| Spezifikationen (Einheit: mm) | |
|---|---|
| Rollendurchmesser | 50 (kleines Ende) |
| Innenradius drehen | schlage 900 vor |
| Drehwinkel | 45°, 60°, 90° |
| Rolle inklusive Winkel | ≤5° |
| Innenbreite des Racks | 500, 600, 700, 800, 900, 1000, 1500 |
| Rackhöhe | 500-1500 |
| Gestellmaterial | gefaltetes Stahlblech |
| Stützbeinmaterial | rechteckiges Stahlrohr |
| Fördergeschwindigkeit | max. 25m/min, Geschwindigkeit ist einstellbar |
| Motorleistung | 0,37 kW, 0,55 kW, 0,75 kW, 1,5 kW |
Gebogener Rahmen: Hergestellt in einem bestimmten Bogen (z. B. 45°, 90°, 180°), um der gesamten Baugruppe Halt und Führung zu bieten.
Kegelrollen: Der Schlüssel zum reibungslosen Drehen. Diese Rollen sind nicht zylindrisch, sondern konisch, wobei ein Ende einen größeren Durchmesser hat als das andere. Dieses Design erzeugt unterschiedliche lineare Geschwindigkeiten an der Innen- und Außenseite der Kurve (der äußere Weg ist länger und erfordert eine höhere Geschwindigkeit), wodurch der Unterschied in der Weglänge ausgeglichen und ein Verklemmen oder Fehlausrichten von Gegenständen verhindert wird.
Einzelnes Kettenrad: Wird am Ende mit kleinerem Durchmesser (normalerweise der Innenseite) jeder Kegelrolle montiert. Jede Walze verwendet nur ein Kettenrad.
Antriebskette: Eine einzelne Kette mit geschlossenem Kreislauf, die gleichzeitig alle einzelnen Kettenräder der Rollen in Eingriff bringt. Der Antrieb erfolgt über einen Antriebsmotor und ein Untersetzungsgetriebe über ein Antriebskettenrad.
Kettenführungen und -schutz: Dienen zur Führung und Begrenzung des Kettenverlaufs und verhindern so ein Entgleisen.
Der Motor startet und treibt das Antriebsritzel an.
Das Antriebskettenrad setzt die geschlossene Kette in Bewegung.
Die lineare Bewegung der Kette wird durch den Eingriff in eine Drehbewegung für jedes einzelne Kettenrad umgewandelt.
Da alle Kettenräder durch die gleiche Kette verbunden sind, erreichen alle Kegelrollen eine synchrone, unidirektionale Drehung.
Auf den Rollen abgelegte Gegenstände bewegen sich aufgrund der Reibung vorwärts. Da die Rollen konisch sind, hat die Innenseite (kleines Ende) eine langsamere lineare Geschwindigkeit und die äußere Seite (großes Ende) eine schnellere lineare Geschwindigkeit. Dieser passt sich beim Drehen automatisch an den Längenunterschied zwischen Innen- und Außenbahn an, sodass Gegenstände reibungslos und ohne Verrutschen auf der Kurvenbahn navigieren können.
Ermöglicht sanfte Richtungsänderungen: Seine Kernfunktion besteht darin, den Förderweg von einer geraden Linie zu einer beliebigen Kurve in einer zweidimensionalen Ebene zu verlängern.
Relativ einfache Struktur: Mechanisch einfacher im Vergleich zu anderen Kurvenantriebsmethoden (z. B. unabhängige Motoren, die jede Rolle antreiben).
Gute Synchronisierung: Die einzelne Kette sorgt dafür, dass alle angetriebenen Rollen mit einer konstanten Geschwindigkeit laufen und sorgt so für einen stabilen Betrieb.
Platzsparend: Nutzt Eckräume in Einrichtungen effektiv aus und verbindet gerade Förderbandabschnitte in verschiedene Richtungen, um ein kontinuierliches System zu bilden.
Kostengünstig: Unter den gängigen Kurvenantriebslösungen bietet es ein günstiges Verhältnis von Kosten und Leistung.
Weit verbreitet in automatisierten Logistik- und Produktionslinien, die Richtungsänderungen erfordern:
Express-Paketsortierzentren: Zum Wenden, Zusammenführen und Umleiten von Paketen innerhalb von Sortieranlagen.
Lagerlogistiksysteme: Verbindung von Förderstrecken in verschiedenen Bereichen eines Lagers.
Automobilfertigungslinien: Zur Umleitung des Komponententransfers zwischen Arbeitsstationen.
Lebensmittel- und Getränkeindustrie: Zum Wenden von Flaschen, Schachteln und Dosen in Verpackungslinien.
Montagelinien für Haushaltsgeräte und Elektronik: Umleitung von Produkten von einer Prozessstufe zur nächsten.
Drehwinkel: Zu den gängigen Standardwinkeln gehören 30°, 45°, 90° und 180°.
Wenderadius: Ein kritischer Parameter (Innenradius R). Ein kleinerer Radius erfordert eine höhere Rollenkonizität und führt zu größeren Einschränkungen bei der Artikelgröße. Der Mindestradius muss anhand der Artikelabmessungen, insbesondere der Länge, ermittelt werden.
Rollenabmessungen und Konizität: Durchmesser, Oberflächenmaterial (Stahl/gummibeschichtet/PVC usw.) und Konizitätsverhältnis. Der Konus bestimmt die lineare Geschwindigkeitsdifferenz und muss zum Drehradius passen.
Kettenrad- und Kettenspezifikationen: Ausgewählt basierend auf Last und linearer Geschwindigkeit (z. B. Kettentypen wie 08B, 10A).
Antriebsmethode: Kann einen Motor mit den geraden Abschnitten teilen oder einen unabhängigen Motor verwenden.
Tragfähigkeit: Erfordert die Berechnung des maximalen Artikelgewichts und seiner Verteilung.
| Funktion | Einzelkettenrad-Kurvenantrieb | Doppelkettenradantrieb (hauptsächlich für gerade Abschnitte oder Schwertransport) |
|---|---|---|
| Kettenräder pro Walze | Ein Kettenrad an einem Ende jeder Rolle. | Ein Kettenrad an jedem Ende jeder Rolle (oder Antriebsrollen an beiden Enden intermittierend). |
| Anzahl der Ketten | Eine geschlossene Kette treibt alle Kettenräder an. | Zwei parallele Ketten, die jeweils die Kettenräder an einem Ende der Rollen antreiben. |
| Hauptzweck | Um das Drehen zu ermöglichen, verwenden Sie Kegelrollen, um den inneren/äußeren Wegunterschied auszugleichen. | Bietet eine größere Antriebskraft, verhindert ein Verdrehen oder Durchrutschen der Walze bei ungleichmäßiger Belastung und gewährleistet einen stabilen Betrieb bei schweren Lasten. |
| Anwendungsszenario | Gebogene Förderabschnitte. | Gerade Abschnitte mit hoher Belastung (z. B. für Paletten, große Vorrichtungen) oder sehr lange gerade Abschnitte, um die Kettenspannung zu reduzieren. |
| Rollenform | Muss konisch sein. | Typischerweise zylindrisch. |
Einfache Zusammenfassung: Einzelkettenrad dient zum „Drehen“, Doppelkettenrad dient zum „Erhöhen der Kraft“. In einer kompletten Förderlinie könnten schwere gerade Abschnitte einen Doppelkettenradantrieb verwenden, während Wendeabschnitte mit einem Einzelkettenrad angetriebene Kegelrollen verwenden müssen.
Vorteile:
Klare Funktionalität, effiziente Lösung von Richtungsänderungen bei der Beförderung.
Ausgereifte Technik mit hoher Zuverlässigkeit.
Flexibles Layout, optimale Raumnutzung.
Nachteile/Einschränkungen:
Anforderungen an die Artikelgröße: Die Artikellänge darf einen bestimmten Schwellenwert (normalerweise abhängig vom Wenderadius) nicht unterschreiten, da es sonst klemmen oder sich nicht reibungslos drehen lässt.
Begrenzte Antriebskraft: Der einseitige Antrieb ist für extrem schwere Lasten ungeeignet.
Komplexeres Design: Erfordert im Vergleich zu geraden Abschnitten eine genaue Berechnung des Wenderadius, der Konizität und der Kettenanordnung.
Die einritzelkurvengetriebene Rollenbahn ist eine unverzichtbare „Gelenkkomponente“ moderner Stetigförderanlagen. Es wandelt lineare Bewegungen geschickt in gekrümmte Bewegungen um und ermöglicht so ein flexibles planares Layout in automatisierten Produktionslinien. Bei der Konstruktion und Auswahl ist die Abstimmung von Drehradius, Rollenkegel und Artikelabmessungen der Schlüssel zum Erfolg.