In Logistikzentren, Produktionslinien und ähnlichen Umgebungen durchlaufen Materialien Prozesse wie Handhabung, Transport, Sortierung und Lagerung. Diese Komponenten ermöglichen gemeinsam den effizienten, stabilen und kontrollierten Transport von Einheitsgütern (z. B. Kartons, Paletten) und dienen als Grundlage für den Aufbau automatisierter Förderlinien und flexibler Arbeitsplätze.
II. Detaillierte Klassifizierung der Hauptkomponenten
1. Förderkomponenten (im weitesten Sinne)
Definition: Ein allgemeiner Begriff für alle Teile, die zur Montage, Verbindung, zum Antrieb und zur Wartung einer kompletten Förderlinie verwendet werden.
Kernfunktion: Fungiert als „Skelett“ und „Nervensystem“ des Systems. Dazu gehören nicht nur Teile, die direkt mit der Ware in Berührung kommen (z. B. untenstehende Rollen), sondern auch:
Strukturteile: Rahmen, Beine, Verbindungsplatten.
Antriebs- und Getriebeteile: Motor, Untersetzungsgetriebe, Kette, Riemen, Spannvorrichtung.
Sicherheits- und Hilfsteile: Leitplanken, Not-Aus-Schalter, Sensoren, Führungsschienen, Umleiter.
Bedeutung: Bestimmt die Gesamtsteifigkeit, Stabilität, Stromquelle und Steuerlogik der Förderlinie.
2. Rollenkomponenten
Definition: Die Kernrolleinheiten einer Förderstrecke, die den Warentransport direkt unterstützen und ermöglichen.
Kernfunktion: Fungiert als „Beine“ und „Räder“ des Systems. Nach Funktion klassifiziert:
Angetriebene Walze: Rotiert aktiv und sorgt für Förderkraft.
Nicht angetriebene (Leerlauf-)Rolle: Dreht sich passiv und wird in Schwerkraft- oder manuellen Förderabschnitten verwendet.
Spezialrollen: Nachlaufrollen (rutschfest, dämpfend), Kegelrollen (für Kurven), Muldenrollen (zur Bandzentrierung).
Schlüsselkomponenten: Die internen Lager, Achsen und externen Montagehalterungen bestimmen direkt die Tragfähigkeit, den Widerstand, die Lebensdauer und die Einstellbarkeit der Walze.
3. Kugelrollen
Definition: Komponenten, die ein omnidirektionales, flexibles Rollen ermöglichen und aus einer großen tragenden Kugel bestehen, die von mehreren kleineren Kugeln getragen wird, die in einer Pfanne untergebracht sind.
Kernfunktion: Multidirektionale präzise Positionierung und Übertragung auf einer Ebene.
Anwendungsmerkmale:
Geeignet für Arbeitsplätze, an denen manuelles Schieben und häufiges Anpassen der Warenposition oder -ausrichtung erforderlich ist.
Oft dicht auf Platten montiert, um Kugelrollentische zu bilden.
Typische Szenarien: Formenwechseltische in Produktionslinien, Montagearbeitsplätze, mobile Untergestelle für schweres Gerät, Hilfsübergangsplattformen in Sortierbereichen. Nicht geeignet für kontinuierliche Hochgeschwindigkeitsförderung.
4. Multidirektionale (Muirhill) Räder / Omni-Räder
Definition: Modulare Drehvorrichtungen, bestehend aus einem „Cluster“ mehrerer kleiner, abgewinkelter Räder.
Kernfunktion: Ermöglicht kostengünstiges, widerstandsarmes und sanftes Wenden von Gütern während des Transports.
Funktionsprinzip und Unterscheidung:
Beim Geradeauslauf der Ware rollen die Räder in Fahrtrichtung. Beim Wenden sorgt die seitliche Reibung dafür, dass sich die einzelnen Räder drehen und die Ware mühelos um die Kurven gelenkt wird.
Vergleich mit Kugelförderern: Muirhill-Räder sind speziell für kontinuierliches Drehen während der dynamischen Förderung konzipiert und sind Kernkomponenten von Kurvenförderern. Sie bieten im Allgemeinen eine höhere Belastbarkeit und Haltbarkeit.
5. Fließschienen / Schwerkraftrollenschienen
Definition: Ein Gleitschienensystem, bestehend aus einem geneigten Aluminiumprofilrahmen mit eingebauten mehreren Rollenreihen (oder Kugeln).
Kernfunktion: Nutzt die Schwerkraft, um automatisches Verschieben, temporäre Lagerung und First-In-First-Out (FIFO)-Management von Materialien zu erreichen.
Anwendungsmerkmale:
Muss schräg montiert werden, wobei darauf zu achten ist, dass das Eigengewicht der Ware vom oberen Ende zum unteren Ende gleitet.
Kombiniert die Doppelfunktionen Fördern und Puffern und reguliert so effektiv den Prozessrhythmus.
Typische Szenarien: Kommissionierregale (Durchlaufregale), Versorgungssysteme entlang von Produktionslinien, Puffer-/Warteschlangenbereiche vor Verpackungslinien.
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