Ein Transferförderer ist eine Art Fördersystem, das dazu dient, Materialien von einem Punkt zum anderen zu transportieren. Diese Systeme werden typischerweise in Industrie- und Fertigungsumgebungen eingesetzt, können aber auch in anderen Umgebungen wie Lagerhäusern und Vertriebszentren eingesetzt werden. Transferförderer werden oft verwendet, um Materialien von einem Förderband auf ein anderes zu transportieren oder um Materialien von einer Produktionslinie zu einer anderen zu transportieren.
Dynamisches Routing: Kann Waren dynamisch von einer Hauptlinie zu einer bestimmten Nebenlinie oder zwischen verschiedenen parallelen Linien transportieren, basierend auf Befehlen vom Steuerungssystem (z. B. ausgelöst durch Barcode- oder RFID-Scannen).
Präzise Positionierung: Ermöglicht eine millimetergenaue Positionierung der Waren durch Servomotoren, Encoder, fotoelektrische Sensoren usw. und gewährleistet so die Genauigkeit und Zuverlässigkeit des Transfervorgangs.
Flexibles Layout: Kann je nach Prozessanforderungen flexibel an Kreuzungen oder Verzweigungspunkten von Förderlinien angeordnet werden und ermöglicht so problemlos eine komplexe Pfadplanung wie 90-Grad-, 180-Grad- oder multidirektionale Umleitung.
Modularer Aufbau: In der Regel als Standardmodule konzipiert, wodurch sie sich leicht in bestehende Produktionslinien integrieren lassen und für zukünftige Systemerweiterungen oder -änderungen geeignet sind.
Nahtlose Integration: Als automatisierte Einheit kann es problemlos in übergeordnete Systeme wie SPS, MES und WMS integriert werden und erhält Echtzeitanweisungen, um einen mannlosen Betrieb zu erreichen.
Intelligente Entscheidungsfindung: Bestimmt automatisch das Ziel jedes Elements basierend auf voreingestellter Logik oder dynamischen Befehlen. Dies ist der Schlüssel zur Ermöglichung einer „Ware-zur-Person“-Kommissionierung und einer flexiblen Montage.
Schnelle Aktion: Transfervorgänge (Heben, Verschieben, Senken/Drehen) erfolgen schnell und mit kurzen Zykluszeiten, sodass sie den Anforderungen einer Hochgeschwindigkeitsproduktion oder -sortierung gerecht werden.
Kontinuierlicher Betrieb: Während des Transports eines Artikels muss die Haupttransportlinie normalerweise nicht angehalten werden, wodurch die Kontinuität und der hohe Durchsatz des gesamten Logistikflusses gewährleistet sind.
Stabil und zuverlässig: Verwendet robuste mechanische Strukturen und hochwertige Betätigungskomponenten (wie Servomotoren und Linearführungen), um einen langfristigen, stabilen Betrieb zu gewährleisten.
Abhängig von den Eigenschaften der Waren und den spezifischen Bedürfnissen gibt es mehrere gängige Transferarten mit jeweils unterschiedlichen Merkmalen:
Shuttle-Wagentyp: Fährt auf Schienen hin und her und bietet die größte Ladekapazität. Geeignet für den linienübergreifenden Transport von Paletten oder Schwerlastcontainern.
Hebetransfertyp: Hebt die Waren über einen Hebemechanismus von der ursprünglichen Förderlinie und überträgt sie dann über einen Quermechanismus horizontal auf die Ziellinie. Bietet eine starke Anpassungsfähigkeit an verschiedene Bodenoberflächen von Gegenständen und wird am häufigsten verwendet.
Hebe- und Traversierungstyp: Bewegt die gesamte Last.
Hebe- und Drehtyp: Kann 90°- oder 180°-Drehungen ausführen.
Band-/Rollentransfertyp: Verwendet seine eigene Kraft, um Güter seitwärts zu schieben oder zu ziehen. Verfügt über eine kompakte Struktur und hohe Geschwindigkeit, geeignet für Kartons und Pakete.
Robotertransfertyp: Verwendet Industrieroboter (z. B. Sechs-Achsen- oder SCARA-Roboter), um Waren zu greifen und zu transportieren. Bietet höchste Flexibilität und ist in der Lage, unregelmäßig geformte Gegenstände oder solche, die eine Neuausrichtung erfordern, zu handhaben.
Durch die Ermöglichung horizontaler Transfers über Kopf oder unter der Erde können Förderlinien auf mehreren Ebenen oder in mehreren Zonen effektiv miteinander verbunden werden, wodurch komplexe Kreuzungen auf Bodenhöhe reduziert und die räumliche Anordnung optimiert werden.
Logistik-Sortierzentren: An den Ein- oder Ausschleusepunkten für Querbandsorter zur Abwicklung von Expresspaketen und E-Commerce-Bestellungen.
Automatisierte Lager- und Bereitstellungssysteme (AS/RS): Zur Verbindung zwischen den Ein-/Ausgangspunkten und dem Fördernetzwerk.
Automobil- und Geräteherstellung: Zum Transport von Karosserien, Bauteilen usw. zwischen verschiedenen Montagelinien oder Arbeitsstationen.
Reifen-, Lebensmittel- und Pharmaindustrie: Zur Pfadzuweisung und Sequenzierung vor Verpackungslinien oder Palettierlinien.
Das Kernmerkmal eines Übergabeförderers liegt in seiner „Mobilität“ – dynamische Wegwahl, automatisierte Ausführung und flexible Gestaltung. Es handelt sich um die Kernausrüstung, die feste, starre Förderstrecken in ein flexibles, intelligentes Logistiknetzwerk verwandelt. Durch präzise „Handhabung“ und „Entscheidungsfindung“ werden der Automatisierungsgrad und die Effizienz des gesamten Materialtransportsystems erheblich verbessert. Zu den wichtigsten Überlegungen bei der Auswahl gehören Artikeleigenschaften (Größe, Gewicht, Bodenfläche), Anforderungen an die Durchflussmenge, Systemsteuerungsschnittstelle und Standortlayout.